Was ist EMS-Training und wie funktioniert es

Was ist EMS-Training? Ihr stellt Euch in diesem Zusammenhang wahrscheinlich eine eher unsportliche Person vor, die mit einem „Bauch-weg Stimulations-Gürtel“ auf der Couch sitzt und Chips isst. Doch EMS-Training wie es aktuell angewendet wird, ist damit natürlich überhaupt nicht zu vergleichen. EMS-Training wird aufgrund der technischen Fortschritte immer spezifischer eingesetzt und damit auch effektiver. Und der Trend in diese Richtung setzt sich fort – einen großen Beitrag dazu leistet Wearable Life Science mit dem neuen Antelope-Anzug. Doch was bedeutet EMS überhaupt und wie hat sich diese Methode entwickelt? Mehr darüber erfahrt Ihr im nachfolgenden Artikel:

Die Abkürzung „EMS“ bedeutet Elektro-Myo-Stimulation, wobei der Wortteil „myo“ (griech.) für „Muskel“ steht. Es beschreibt also die Aktivierung bzw. Kontraktion der Muskulatur durch einen (nicht vom Körper selbst ausgesendeten) elektrischen Impuls. Die Anspannung des Muskels entsteht beim EMS-Training nahezu identisch wie bei einer willentlichen Anspannung des Muskels. Die Zellen werden demnach ebenfalls durch einen elektrischen Impuls erregt und damit zur Kontrakt gebracht. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass dieser Impuls nicht über die absteigenden Nervenbahnen vom Gehirn ausgeht, sondern von einer entsprechend dem Trainingsziel programmierten Elektronik-Einheit. Die exakte Wirkung der Stimulation ist dabei abhängig von den Impulsparametern (Frequenz, Stromstärke, Impulsbreite und Stimulationslänge).

Die ersten Elektrostimulationsgeräte wurden in der Rehabilitation eingesetzt und als TENS-Geräte (Transkutane elektrische Nervenstimulation) bezeichnet. Diese Geräte bestanden aus einzelnen Elektroden, die auf die Haut geklebt werden mussten. Die Intervention wurde dabei in Ruhe und bei fixiertem Gelenk durchgeführt. In den 80er-Jahren entdeckte man den Nutzen dieser Technologie auch für den Sportler. Daraufhin wurden die Geräte entsprechend modifiziert und die Anfänge der professionellen Nutzung mit sport- und trainingswissenschaftlichem Hintergrund konnten sich entwickeln. Erst seit Mitte der 90er-Jahre ist es möglich diese immer noch als sehr innovativ zu bezeichnende Trainingsform zur Ganzkörperstimulation (GK-EMS) zu nutzen. Durch die Option den gesamten Körper stimulieren zu können und dadurch sehr gute Trainingseffekte zu erzielen, wurde das EMS-Training für den Sport immer interessanter. Die aus dem Therapiebereich kommende Elektrostimulation wird seitdem immer häufiger auch im Breiten- und Leistungssportbereich sehr erfolgreich eingesetzt. Aufgrund der Möglichkeit die Impulsparameter je nach Trainings- oder Behandlungsziel variieren zu können, ergeben sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapieformen. Dies lässt einen spezifischen Einsatz des GK-EMS sowohl in der Therapie bzw. Rehabilitation, als auch im zielorientiertem Training zu. Während dem Training werden dann gezielt die großen Muskelgruppen des Körpers stimuliert. Zwar würde der Einsatz in Ruhe auch zu einer Belastungsreaktion des Körpers führen, die Effekte wären allerdings nicht funktionell. Um die koordinative Komponente (Funktionalität) also nicht zu vernachlässigen und die verbesserte Leistung des Körpers auch nutzen zu können, muss die elektrische Muskelstimulation immer mit zielorientierten Bewegungen kombiniert werden. Je mehr das Bewegungsmuster während der Stimulation mit der Zielkoordination übereinstimmt, desto besser sind die zu erwartenden Effekte.

Und genau hier setzten wir an und bieten durch unseren Antelope-Anzug eine einzigartige Möglichkeit, was Trainingsmobilität, Einsatzmöglichkeiten und damit auch Funktionalität betrifft. 

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