4 EMS Mythen - ANTELOPE klärt auf


Bekomme ich bei EMS Training Stromschläge? Kommt meine Traumfigur einfach aus der Steckdose? Bringt mir EMS Training überhaupt etwas, wenn ich schon trainierte Muskeln habe? - Diese und viele weitere Fragen werden uns oft gestellt, wenn wir auf Menschen treffen, die das erste Mal mit "Sportkleidung mit elektrischer Muskelstimulation (EMS)" in Berührung kommen.  

Egal ob in Fitnessstudios, zwischen Profi- oder Hobby Sportlern, das Konzept Training mit Strom rückt immer mehr in den Fokus und wird dadurch zum Gesprächsstoff. Da ist es fast schon klar, dass sich nach und nach ein paar Mythen verbreiten, die leider auch manche dazu veranlassen EMS keine Chance zu geben. ANTELOPE räumt mit einigen Mythen rund um das Thema elektrische Muskelstimulation auf.

 

Bekomme ich beim EMS Training Stromschläge?

"Das fühlt sich doch bestimmt an, wie ein Stromschlag von einem Weidezaun." - Genau solche Vermutungen sind sehr naheliegend und obwohl sie uns manchmal ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern, auch sehr hilfreich. Denn erst durch solche Fragen, Aussagen und Gedanken von euch, haben wir gemerkt wie erklärungsbedürftig das Thema EMS und damit auch unsere ANTELOPE.Techwear wirklich ist. Es ist natürlich, dass die Wörter Elektroden, Strom und Muskelkontraktion in einem Zusammenhang in unseren Köpfen schnell das Bild von Stromschlägen entstehen lassen und berechtigterweise stellen sich dann Fragen wie: "Tut EMS Training mit ANTELOPE weh bzw. wie fühlt sich das an, wenn meine Muskeln mit Strom stimuliert werden?" - Hier schon einmal eine beruhigende Antwort vorweg: nein EMS Training tut nicht weh. Die Auslösung einer Muskelkontraktion über einen elektrischen Reiz ist ein komplett natürlicher Vorgang, der jeden Tag endlos oft von Deinem eigenen Körper genutzt wird. Jede Bewegung die Du machst wird von einem Impuls ausgelöst, der von Deinem Gehirn ausgeht und zu den motorischen Einheiten Deiner Muskeln läuft. So entsteht Bewegung! Genau dieses natürliche Prinzip nutzt ANTELOPE, um jede Kontraktion und damit auch Dein Training zu intensivieren. Daher ist EMS Training auch nicht mit gefährlichen Stromschlägen zu vergleichen.  Praktisch gesehen fühlt sich elektrische Muskelstimulation ähnlich an, wie der Strahl aus einer Dusche, der aus kurzer Entfernung auf Deinen Muskel gerichtet wird.

 

EMS bringt nur Untrainierten etwas

Zu unserer Verwunderung hat sich der Mythos durchgesetzt, dass Training mit elektrischer Muskelstimulation nur denen etwas bringt, die schon lange keinen Sport mehr gemacht haben bzw. körperlich nicht mehr so fit sind. Das ist zum Glück absolut nicht richtig. Produkte mit EMS-Technologie sind generell für jeden geeignet. Dabei ist es egal ob jung oder alt, klein oder groß und auch zur Verwunderung vieler, wie körperlich fit du bist. ANTELOPE ist die perfekte Wahl für Personen, die aus verschieden Gründen schon lange kein Sport mehr gemacht haben. Diese können mit EMS ihre körperliche Fitness wieder steigern, körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen lindern und müssen dazu nicht Stunden in Fitnessstudios verbringen. Leistungssportler, die ihr herkömmliches Training optimieren möchten, können auch enorm vom Training mit elektrischer Muskelstimulation profitieren. Eine Studie (A Filipovic, 2012) untersuchte die Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit von trainierten Athleten, die 3-6 Wochen lang mit EMS trainierten. Nach dieser Stimulation Periode waren große Steigerungen der Leistungsfähigkeiten im Bereich Kraft und Geschwindigkeit sichtbar. Einige Athleten sprangen bis zu 25% höher als zuvor und die Sprintzeiten einiger Athleten reduzierten sich um 5%. Dieses Ergebnis zeigt, dass sogar Hochleistungssportler, trotz ihrer schon sehr hohen Fitness von EMS profitieren können. Zusätzlich ist EMS auch für Menschen mit Übergewicht geeignet, denn mit elektrischer Muskelstimulation lässt sich besonders gelenkschonend trainieren. 

Ihr seht also EMS ist wirklich für Jeden etwas.

Traumfigur aus der Steckdose

 

Das wäre natürlich DIE Erfindung für alle, die Sport rein aus ästhetischen Gründen betreiben - ein Gerät, dass den Körper in Topform bringt, ohne dass man sich dafür groß anstrengen muss. EMS-Training ist jedoch keine Wunderwaffe - so einfach geht es natürlich nicht. Zwar nutzen mittlerweile viele Profisportler die EMS-Technologie, um ihr Training auf ein höheres Level und damit ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, aber ein definierter Körper ist trotzdem mit viel Arbeit verbunden.

Aber EMS-Training bringt aus trainingswissenschaftlicher Sicht enorme Vorteile mit sich. Die tiefgehenden elektrischen Impulse intensivieren die Muskelkontraktion beim Sport, indem ein Großteil der Muskelfasern zeitgleich aktiviert werden. Dadurch wird das Training deutlich effizienter. Ein weiterer Pluspunkt, der die Effektivität des Trainings mit Elektromuskelstimulation erhöht ist der Nachbrenneffekt. Dieser ist schon bei normalem Krafttraining durch die extreme Beanspruchung der Muskeln hoch. Der Körper muss nämlich noch lange nach dem Training für eine ausreichende Nährstoffversorgung des Muskels sorgen. Dieser physiologische Prozess ist natürlich umso intensiver, je mehr Muskeln angesprochen wurden. Durch die erhöhte Anzahl an Muskeln die zeitgleich innerviert werden erhöht sich somit der Nachbrenneffekt im Vergleich zum normalen Krafttraining.

Die Elektro-Muskel-Stimulations-Technologie bringt uns der Traumfigur also schon ein deutliches Stück näher.

Allerdings darf man sich nicht allein auf sportliche Aktivitäten verlassen, auch die Ernährung spielt eine außerordentlich große Rolle um einen definierten und muskulösen Körper zu bekommen.

 

EMS macht dicke Muskeln

 

Das ist ein Mythos, den zugegebener Weise auch schon einige von uns selbst geglaubt haben, bevor sie sich näher mit dem Thema EMS befasst haben. Muskelkontraktion, Ersatz für Krafttraining, Muskelaufbau – all diese Begriffe klingen eher abschreckend für Leute, die eher schlanke als kräftige Muskeln bekommen wollen. Und wie soll man auch etwas anderes denken, wenn man davon hört?

Wie beim konventionellen Krafttraining spielen auch beim EMS-Training verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Grundsätzlich handelt es sich beim 20-minütigen EMS-Training, welches in den mittlerweile zahlreichen EMS-Studios deutschlandweit eingesetzt wird, um ein effektives und intensives Krafttraining, was in der darauffolgenden Regenerationsphase zu einem Muskelaufbau führt. Hierbei kann das EMS-Training je nach Trainingsziel unterschiedlich gestaltet und mit Hilfe der verschiedenen Stimulations-Parameter wie Frequenz, Impulsbreite oder Rampenzeiten und der Trainingsdauer dem Ziel angepasst werden. Möchte also jemand eine ausdauernde Muskulatur und ein schlankes Erscheinungsbild; “athletisch”, müssen die zuvor genannten Parameter entsprechend wissenschaftlicher Erkenntnisse spezifisch auf dieses Ziel angepasst werden. Zusätzlich muss aber natürlich auch die gewählte sportliche Belastung, die parallel zur Stimulation durchgeführt wird, entsprechend praktikabel ausgewählt werden.

Was natürlich außerdem immer eine Große Rolle spielt ist die Ernährung. Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte immer eine positive Energiebilanz aufweisen. Das heißt er muss mindestens genauso viel Nahrung bestehend aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fetten zu sich nehmen, wie er am Tag verbraucht. Wie ihr eure Ernährung eurem Trainingsziel abstimmt, erfahrt ihr auch bald auf unserem Blog.




Literatur:

Filipovic, A., Kleinöder, H., Dörmann, U., & Mester, J. (2012). Electromyostimulation—a systematic review of the effects of different electromyostimulation methods on selected strength parameters in trained and elite athletes. The Journal of Strength & Conditioning Research, 26(9), 2600-2614.

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