EMS - über Grenzen hinauswachsen

Heutzutage werden wir immer mehr von der Gesellschaft, von der Arbeit und unseren Verpflichtungen eingeschränkt. Es ist schwierig einfach mal abzuschalten, sein Handy für wenigstens eine Stunde zur Seite zu legen, dem Bedürfnis widerstehen seine Emails oder Nachrichten zu checken. Das Handy kontrolliert meist alles und oft fühlen wir uns einfach nur noch ausgebrannt. Genau deswegen benötigen wir Ablenkungen bei denen wir unsere Sehnsucht nach Freiheit stillen können. Genau diese finden viele während dem Joggen. Genau deshalb wird diesem Thema auch immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Mittlerweile geht jeder zweite Deutsche regelmäßig joggen und jeder Zehnte greift sogar mehrmals wöchentlich zu seinen Sportschuhen. Auch die Teilnehmerzahlen von Laufevents wachsen von Jahr zu Jahr.  Viele setzen sich nicht mehr nur das Ziel einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen, sondern auch sich zu verbessern und bei Wettbewerben die persönliche Bestleistung zu übertreffen. Wie Läufer von elektrischer Muskelstimulation profitieren können zeigt euch ANTELOPE.

 

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„Versuche nicht besser zu sein als deine Zeitgenossen oder Vorgänger. Versuche besser zu sein als du selbst." - Genau nach diesem Motto startete Mynia (COO von ANTELOPE) in ihr Training für ihren ersten Marathon in Frankfurt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie zwar schon ein paar Läufe absolviert aber noch nie hatte sie sich an die lange Distanz von 42,195 Kilometern herangetraut. Doch zusammen mit zwei weiteren Freunden war die Motivation natürlich viel größer und so begann sie einige Monate vor dem Marathon ihr Training. Anfangs quälte sie sich noch durch das Training und die Zweifel waren groß, ob sie überhaupt ins Ziel kommen würde. Doch mit steigender Distanz ihrer Trainingseinheiten und ihrer zunehmenden Fitness fielen ihr diese immer leichter und die Vorfreude auf den Marathon wuchs.

Sie startete gerade in die "heiße Phase" ihrer Marathonvorbereitung - doch dann RATSCH! Bei einem unglücklichen Sturz rissen leider nicht nur ihre Sportklamotten, sondern auch die Sehne ihrer Schulter. Gestürtzt - nicht nur sie selbst, sondern auch die Träume und Wünsche für den ersten Marathon ihres Lebens. Der Arzt diagnostizierte einen vollständigen Durchriss der Sehne und ordnete damit 6 Wochen, also mindestens 42 Tage Sportpause an. Mehr weh als die Schulter tat in diesem Moment die ernüchternde Erkenntnis, dass es mit so einer langen Sportpause schwierig werden würde überhaupt am Marathon teilzunehmen.

Wieder zu Hause überlegte sie lange, wie sie ihr Ziel, den Marathon laufen zu können, doch noch erreichen könnte. Da aufgeben für siekeine Option war, entschloss sie sich die Zeit des Laufverbots mit EMS-Training zu überbrücken. Fleißig ging sie 6 Wochen lang drei Mal in der Woche ins Studio und trainierte mit elektrischer Muskelstimulation. Nach 6 Wochen dann die erfreuliche Nachricht von ihrem Arzt, sie durfte langsam wieder mit Laufen anfangen. Der Einstieg war schwierig und immer wieder wurde sie von starken Schmerzen in ihrer Schulter geplagt. Doch mit dem Ziel vor Augen, diese 42,195 Kilometer zu bewältigen, zwang sie sich weiter zu trainieren.

Am 25.10.2015 um 10 Uhr war es dann so weit, Mynia stand zusammen mit ihren Freunden am Start. Einer von den beiden kündigte schon vor Beginn an, dass er etwas schneller laufen würde und startete somit etwas früher. Voller Enthusiasmus durfte auch sie nach einigen Minuten mit dem Laufen loslegen. Getragen von den Anfeuerungsrufen der Zuschauer waren die ersten 10 Kilometer schnell bewältigt und der Lauf wurde zu einem einzigartigen Erlebnis. Kurze Zeit später musste sie ihre Freundin hinter sich lassen, die dann doch ein langsameres Tempo eingeschlagen hatte als sie selbst. Nach 20 Kilometern begann ihre Schulter immer mehr zu schmerzen, doch sie war entschlossen den Marathon zu Ende zu laufen. Kurz darauf rannte sie an den Eltern des Freundes vorbei, der vor ihr gestartet war. Von ihnen erfuhr sie, dass deren Sohn noch nicht an ihnen vorbeigelaufen sei. Schnell wurde ihr klar, dass sie auch diesen hinter sich gelassen haben musste, obwohl die beiden den Vorbereitungsplan bis zum Ende eingehalten hatten.

Nach 4 Stunden erreichte sie dann endlich das Ziel. Die Eindrücke beim Einlauf in die Frankfurter Festhalle waren gigantisch. Auf einem roten Teppich unter Tausenden von Zuschauern erreichte sie ihr lang ersehntes Ziel, der erfolgreichen Teilnahme am ersten Marathon ihres Lebens. Ihre Freude und ihr Stolz über diesen Erfolg waren riesig. Bis heute erzählt sie noch gerne über dieses Gefühl und wie EMS-Training  zum Erreichen ihres Ziels beigetragen hat. Dies ist auch einer der Gründe, weswegen sie mittlerweile bei ANTELOPE arbeitet. Denn sie möchte auch andere dabei unterstützen über ihre eigenen Grenzen hinauszuwachsen und besser zu sein als sie es selbst für möglich halten würden.

 

Doch wie lässt sich ihr Erfolg trotz der Verletzung erklären?

Der Körper strebt in jeder Lebenssituation ein Gleichgewicht aus seinem aktuellen Leistungszustand und den an ihn gestellten Anforderungen an. Wenn eine Überlastung, z.B. durch einen Trainingsreiz, zum wiederholten Male auf den Körper einwirkt, reagiert der Körper darauf mit einer Anpassung. Dadurch führt eine über einen längeren Zeitraum aufrecht erhaltene Ausdauerbelastung zu einer Anpassung u.a. der aeroben Energiebereitstellung, der Muskelfaserstruktur und des Herz-Kreislauf-Systems. Dadurch schafft der Körper es längere Ausdauerbelastungen durchzuhalten und diese schneller zu bewältigen.

Je länger eine trainingswirksame Belastung aufrechterhalten    werden kann, desto stärker ist auch das Interesse des Körpers sich an diesen Reiz anzupassen. So wird beim zeitgleichen Einsatz von elektrischer Muskelstimulation zusammen mit normalen Trainingsreizen ein größerer Anpassungseffekt erzeugt. Der Trainingsreiz kann somit bei maximaler Intensität über einen längeren Zeitraum auf den Körper einwirken und resultiert dadurch in einer effizienten Anpassung an die durchgeführte Belastung.

Ein Problem vieler Jogger ist unter anderem eine zu schwache Wadenmuskulatur. Die ANTELOPE.CALF-GUARDS unterstützen diese und helfen dem Läufer dabei über eine gesteigerte Kraft der Wadenmuskulatur sich leichter an eine natürliche Lauftechnik anzupassen und von den Vorteilen dieser Bewegung zu profitieren – ein schnelleres und/oder längeres, gesünderes und damit effizientes Laufen.

Außerdem hilft der ANTELOPE.SUIT mit Elektroden an den großen Muskelgruppen oder das ANTELOPE.TANK-TOP mit Elektroden an Bauch und Rücken dabei während dem Laufen zusätzlich den Rumpf zu stärken, wodurch die aufgebrachte Kraft besser vom Körper auf den Boden übertragen werden kann.

Eine der zentralen Voraussetzungen bei lang andauernden Belastungen ist es die Versorgung der Muskulatur dauerhaft zu gewährleisten. Hierfür ist unter anderem das Gefäß- bzw. Kapillarsystem verantwortlich, welches aus kleinsten Gefäßen besteht, welche um die Muskulatur geschlungen sind. Durch die elektrische Stimulation – identisch wie durch körperliche Aktivität – kommt es zu einer Steigerung der Flexibilität der Kapillaren und der größeren Gefäße. Der elektrische Impuls vergrößert somit die Fläche zwischen Blutgefäßen und Muskulatur, wodurch Nährstoffe, Sauerstoff, Wasser und Abfallstoffe leichter ausgetauscht werden können. Daraus resultiert ein optimierter Muskelstoffwechsel und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit.

Bei einem Ausdauertraining mit EMS kann es neben der Anpassung des Stoffwechsels auch zu einer Veränderung der Muskelfaserzusammensetzung mit einer Steigerung des Anteils der ausdauernden Fasern kommen. Diese können sehr ökonomisch über einen sehr langen Zeitraum Energie zur Verfügung stellen. Und genau diese Anpassung ist ebenfalls durch eine spezielle elektrische Stimulation hervorrufbar. Dadurch verbraucht die Muskulatur während der Belastung mehr Fette, arbeitet effizienter und ermüdet später.

 

Praktisch bedeutet das

Einsatz während des Laufens:

  • vergleichbare Effekte, wie herkömmliche Kompressionsbekleidung

  • gleichzeitig ein gezieltes Training der Rumpfmuskulatur

  • neuer, ungewohnter und damit wirksamer Trainingsreiz

  • Intensivierung des Trainings

  • Anregung des Wachstums und der Flexibilität von kleinsten Gefäßen (Kapillare), wodurch die Muskulatur besser versorgt wird

  • Verschiebung der Faserzusammensetzung in den Bereich der ausdauernden Fasern


Einsatz nach dem Training:

  • Anregung des Wachstums und der Flexibilität von kleinsten Gefäßen (Kapillare), wodurch die Muskulatur besser versorgt wird – auch in Ruhe

  • Verbesserung des Abtransports von Stoffwechselprodukten, wodurch die Regeneration beschleunigt wird


Zusätzliche Einsatzfelder durch spezielle Programme:

  • Anhebung der Krampfschwelle (Krämpfe treten später/gar nicht mehr auf)

  • bessere Rehabilitation nach Verletzungen

  • Vorbeugung von Überlastungsproblemen bzw. Dysbalancen

  • Vorbeugung von Rückenschmerzen z.B. durch einen ungesunden Laufstil

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